Ruhepol – Folge 97
Shownotes
🎙️ Ruhepol – Folge 97
Rückenschmerzen? Spazieren wir sie weg!
💖 Willkommen bei Ruhepol – deinem Podcast für Inspiration und innere Balance.
Wenn der Rücken schmerzt, möchten wir uns häufig möglichst wenig bewegen. Doch gerade bei vielen alltäglichen, unspezifischen Rückenbeschwerden kann regelmäßige Bewegung ein wichtiger Teil des Umgangs mit den Beschwerden sein. Und dafür braucht es nicht unbedingt Fitnessstudio, komplizierte Übungen oder sportliche Höchstleistungen.
Manchmal reicht der erste Schritt vor die eigene Haustür.
In dieser Folge geht es darum, warum Spazierengehen unserem Rücken guttun kann, weshalb wir uns nicht von der berühmten 10.000-Schritte-Marke unter Druck setzen lassen sollten und wie aus regelmäßiger Bewegung ein kleines Ritual für Körper und Seele werden kann.
Wir schauen darauf, was langes Sitzen mit unserem Körper macht, warum eine natürliche Aufrichtung beim Gehen wichtig ist und wie bereits kleinere Spaziergänge mehr Bewegung in unseren Alltag bringen können.
Außerdem geht es um Nordic Walking als Ganzkörperbewegung, um Spaziergänge im Wald und um die wohltuende Verbindung zwischen körperlicher Aktivität und mentaler Auszeit.
Denn Bewegung muss keine weitere Aufgabe auf unserer To-do-Liste sein. Ein Spaziergang darf eine Pause sein. Zeit zum Nachdenken. Ein Treffen mit einem lieben Menschen. Eine Runde durch den Park oder Wald. Oder einfach eine halbe Stunde, in der das Smartphone einmal in der Tasche bleibt.
🌿 In dieser Folge:
• Warum unser Rücken regelmäßige Bewegung braucht • Weshalb Schonung nicht bei jedem Rückenschmerz die beste Lösung ist • Warum es nicht unbedingt 10.000 Schritte sein müssen • Bewusste Haltung und natürliche Aufrichtung beim Gehen • Nordic Walking als Alternative zum klassischen Spaziergang • Warum Wald und Natur auch unserem Kopf guttun können • Kleine Bewegungsrituale, die sich wirklich in den Alltag integrieren lassen • Wann Rückenschmerzen ärztlich abgeklärt werden sollten
📚 Buchtipps zur Folge
Dr. Stuart McGill – „Rücken-Reparatur“ Der Wirbelsäulenexperte Stuart McGill beschäftigt sich mit unterschiedlichen Ursachen von Rückenschmerzen und zeigt Wege zu einem bewussteren Umgang mit Bewegung und Belastung.
Kelly & Juliet Starrett – „Built to Move“ Ein praxisorientiertes Buch darüber, wie wir Bewegung wieder selbstverständlich in unseren Alltag integrieren und unsere Beweglichkeit langfristig erhalten können.
Shane O’Mara – „Das Glück des Gehens“ Besonders passend zu dieser Folge: Der Neurowissenschaftler widmet sich der Frage, warum Gehen nicht nur unserem Körper, sondern auch unserem Denken, unserer Kreativität und unserem Wohlbefinden guttun kann.
Erling Kagge – „Gehen. Weiter gehen“ Eine philosophischere Ergänzung: Kagge beschreibt das Gehen als Möglichkeit, langsamer zu werden, die Welt bewusster wahrzunehmen und wieder stärker bei sich selbst anzukommen.
✨ Gedanke zum Mitnehmen
Vielleicht muss Bewegung gar nicht kompliziert sein.
Schuhe an. Jacke über. Handy in die Tasche – und losgehen.
Nicht für irgendeine Zahl auf dem Display, sondern für unseren Rücken, unseren Kreislauf, unseren Kopf und für dieses besondere Gefühl, nach einem Spaziergang wieder ein bisschen mehr bei uns selbst angekommen zu sein.
⚕️ Hinweis: Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung oder Diagnose. Neue, starke oder anhaltende Rückenschmerzen sowie neurologische Symptome sollten medizinisch abgeklärt werden.
💖 Danke, dass ihr bei Ruhepol – deinem Podcast für Inspiration und innere Balance dabei seid.
Transkript anzeigen
00:00:03: Willkommen bei Ruhrpol, deinem Podcast für Inspiration und innerer Balance.
00:00:07: Rückenschmerzen spazieren wir sie weg!
00:00:10: Rückenschmärzen gehören zu diesen Beschwerden die sich ganz unauffällig in unseren Alltag einschleichen können.
00:00:15: erst zieht es ein wenig oben im Rücken dann fühlt sich der Nacken verspanntern die Schultern werden schwer und irgendwann beginnen Bewegungen zur vermeiden weil wir glauben unsere rücken damit etwas Gute zu tun.
00:00:27: doch gerade bei vielen alltäglichen unspezifischen und spezifischen Rückenbeschwerden kann das Gegenteil sinnvoll sein.
00:00:33: Bewegung statt dauerhafter Schonung.
00:00:36: Und dafür braucht es nicht unbedingt ein kompliziertes Trainingsprogramm, manchmal beginnt es mit etwas so einfachen wie am kleinen Spaziergang.
00:00:44: heute möchte ich deshalb darüber sprechen warum regelmäßiges geben uns auch Rückenroutungen kann Weshalb es nicht auf die berühmten Zehntausend Schritte ankommt und wie wir Spaziergänge so in unseren Alltag konzentrieren können, dass daraus keine weitere Pflicht sondern vielleicht sogar ein kleines Ritual für Körper und Seele wird.
00:01:00: Warum unser Rücken Bewegung braucht?
00:01:02: Unser Rücken ist für Bewegungen gemacht.
00:01:03: Trotzdem verbringen viele von uns einen großen Teil tagsüber Sitzend am Schreibtisch, am Computer im Auto, auf dem Sofa, im Büro etc.. Wir bleiben lange in derselben Position.
00:01:19: Das kann sich bemerkbar machen.
00:01:20: Die Muskulatur wird weniger gefordert, wir fühlen uns ein bisschen steif im Rücken und manche Bewegungen fallen uns zunehmend schwer.
00:01:27: Ein Spaziergang bringt dagegen viele Bereiche gleichzeitig in Bewegung.
00:01:31: die Beine arbeiten das Becken bewegt sich die Arme schwingen mit Und der Oberkörper muss sich bei jedem Schritt stabilisieren.
00:01:38: Das Schöne daran, gehen ist keine spektakuläre Bewegung und genau dahin liegt seine Stärke!
00:01:42: Wir müssen keine sportlichen Höchstleistungen im Fitnessstudio vollbringen auf unsere Zeit urschauen wie viele Schritte wir heute getätigt haben.
00:01:50: Wir brauchen keine komplizierten Übungen.
00:01:52: Wir setzen einfach vor den anderen verbringen die Zeit an der frischen Luft Und kommen dadurch wieder in den natürlichen Bewegungsrücken aus.
00:02:00: Schon dreißig Minuten können am Anfang sein.
00:02:03: Interessant ist dabei vor allem die Regelmäßigkeit, es muss mit jeden Tag eine zweistündige Wanderung sein.
00:02:08: ein Spaziergang von etwa einer halben Stunde kann bereits wunderbare Möglichkeiten bewirken mehr Bewegungen im Alltag einzubringen.
00:02:20: Wer bisher wenig unterwegs und wenig sportlich ist muss nicht plötzlich Zehntausend Schritte schaffen.
00:02:27: Vielleicht sind es zunächst dreitausend, später fünftausend.
00:02:30: Vielleicht gibt es einen Tag mit acht oder zehntausend Schritten und am nächsten Tag deutlich weniger.
00:02:35: Entscheidend ist dass das irgendeine magische Zahl ist, dass Bewegung regelmäßig stattfindet und zum eigenen Körper und zur eigenen Situation passt.
00:02:48: Denn sobald aus einem Spaziergang ein täglicher Wettbewerb mit der Fitnessur wird, verlieren wir möglicherweise genau Das, was es so wertvoll macht.
00:02:56: Seine Einfachheit Aufrichtung verändert das Gehen.
00:03:00: Dabei lohnt es sich einmal bewusst darauf zu achten wie wir gehen.
00:03:02: Viele Menschen schauen beim Laufen permanent back unten Nichts zuletzt auf der Smartphone.
00:03:07: Die Schultern fallen nach vorne Der Kopf wird verbogen und verschoben.
00:03:11: Probiert beim nächsten Spaziergang etwa erst mal etwas anderes.
00:03:15: Richtet euch auf Lasst die Schultern locker schaden Nach vorne lasst die Arme ganz natürlich mitschwingen Und holt die Füße entspannt ab Nicht steil, nicht militärisch gerade.
00:03:24: Es geht um eine natürliche Aufrichtung.
00:03:26: Schon dadurch kann sich ein Spaziergang vollkommen anders anfühlen.
00:03:29: Wir nehmen mehr von der Umgebung wahr, von der Natur wahr, atmen freier und bewegen die gesamten Körper bewusst wahr.
00:03:39: Nordic Walking oder Jogging wenn es etwas mehr sein darf aus einem Spazieregang.
00:03:43: Wenn ganz Körpertraining machen möchte kann Nordic walking oft probieren oder halt joggen Er.
00:03:50: durch den Einsatz der Stöcke werden Arm und Schulter an Oberkörperstärke eingezogen, der Bewegungsablauf ist dynamischer.
00:03:56: Und er ganze Körper arbeitet mit.
00:04:00: Besonders im Wald verändert sich häufig schon nach wenigen Minuten die Wahrnehmung über Blätter Wind- und Vogelstimmen.
00:04:06: Wir rieten feuchte Erde oder Holz.
00:04:08: Der Blick wandert in die Perne statt ständig auf dem Bildschirm gerichtet zu sein, wenn das Fitnessstudio zu langweilig ist.
00:04:17: Nicht einmal an ein großes Achtsamkeitsprogramm machen, wir können einfach gehen.
00:04:21: Vielleicht bleibt das Smartphone für eine halbe Stunde in der Tasche?
00:04:25: Vielleicht wählen wir bewusst den Weg denn wir noch nicht kennen?
00:04:28: Vielleicht achten wir auch Pflanzen, Tiere, Licht oder die Geräusche um uns herum und die Gerüche.
00:04:34: Dann wird aus Bewegung gleichzeitig eine kleine mentale Pause Eine Erfrischung Kleine Veränderungen statt große Vorsätze.
00:04:41: vielleicht müssen wir Bewegung überhaupt weniger kompliziert denken.
00:04:45: Wir können eine Haltestelle aussteigen, in der Mittagspause zehn Minuten und im Block gehen kurze Wege zu Fuß erledigen.
00:04:53: Abends noch eine kleine Runde drehen am Wochenende ein Waldspaziergang machen oder uns mit einem Menschen nicht zum Kaffee sitzen sondern gemeinsam einen Spaziergang verabreden.
00:05:02: Gerade solche Kleinveränderungen haben entscheidend Vorteile.
00:05:05: Sie lassen sich in ein normales einfaches Leben integrieren.
00:05:10: Denn ein Bewegungsprogramm hilft uns wenig Wenn es so aufwendig ist, dass wir es nach zwei Wochen wieder aufgegeben und wenn es zäh wird.
00:05:20: Bewegung darf heute machen.
00:05:21: vielleicht sollten wir deshalb auch aufhören Bewegungen ausschließlich als Training zu betrachten oder als Muskelaufbau.
00:05:28: ein Spaziergang Muss keine spontanen Sporteinheit sein.
00:05:34: Es darf eine Pause sein, es darf Zeit zum Nachdenken sein.
00:05:37: Das ist doch ein Gespräch mit einem menschenseindigen Gemögen!
00:05:41: Es darf durch einen Park an einem See oder einfach durch unser eigenes Viertel führen.
00:05:47: Manchmal kommt bei gehen sogar Gedanken in Bewegung die vorher festgefahren waren.
00:05:51: Wir kehren nach Hause zurück und haben vielleicht nicht nur etwas mit unserem Körper getan.
00:05:55: Wir fühlen uns klarer, haben klare Gedanken zum Arbeiten, zum Schreiben
00:06:00: etc.,
00:06:01: wacher unter ein kleines bisschen mehr bei uns selbst wenn Rückenschmerzen mehr als Verspannung sind.
00:06:08: Bei all dem ist jenes wichtig.
00:06:10: Nicht jede Rückenschmärze lässt sich einfach wegspazieren.
00:06:13: Neue oder starke Schmerzen beschwert noch einer deutlichen Schwäche- oder Taubheitsgefühl müssen medizinisch natürlich abgeklärt werden, auch anhaltende oder zunehmend starke Beschwerden sollte man nicht einfach nur mit Bewegung übergehen.
00:06:29: Ein Spaziergang kann vieles sein, aber es ersetzt keine Diagnose.
00:06:33: Vielleicht ist genau das die schönste Botschaft dieser Folge!
00:06:36: Wir müssen nicht immer etwas außergewöhnliches tun um unseren Körper etwas Gutes zu tun.
00:06:41: Manchmal beginnt Selbstfürsorge tatsächlich von der eigenen Haustür.
00:06:44: Schuhe an Jacke über Regenjacke an Hände vielleicht einmal in der Tasche lassen und losgehen.
00:06:50: Nicht möglich schnell, nicht möglichst weit Nicht für irgend eine Zahl auf dem Display, nicht fürs Social Media sondern für unsere Gesundheit.
00:06:59: Für unseren Rücken, für seinen Kreislauf und den Kopf Und für dieses besondere Gefühl nach einem Spaziergang wieder ein bisschen mehr bei sich angekommen zu sein.
00:07:08: Danke dass ihr heute bei Ruhrpult dabei wart.
00:07:10: Dann Podcasts mit Inspirationen und innerer Balance Und vielleicht wartet noch dieser Folge Eine kleine Podcastfolge auf euch, sondern erst einmal eine kleine Runde draußen.
00:07:21: Bis zum nächsten Mal bei Ruhrpol, eure Ines!
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